Spannungswandler und Spannungsmessunq

Spannungswandler und Spannungsmessunq

Die an den Anschlüs~en der HF-Spule liegende Spannung hat charakteristisch Amplituden von 300-500 Vpeak. Da beide Anschlüsse Spannung qegen Erde haben (Erdpunkt ist die Mitte der einwindigen Sekundärwicklung des HF-Anpaßtrafos), wurde zur Spannungsmessunq ein in der Mitte qeerdeter Doppelsnannungs teiler mit einem Teilverhältnis von 1:500 je Ast benutzt. Der Teiler wurde durch Trimmer kapazitiv ~bgeglichen.

Multiplikator

Vierquadrantenmultiplikatoren befinden sich noch in einem leb haften Entwicklungsstadium. Als für unsere Zwecke am besten geeignet, vor allem h~~sichtlich geringer Störempfindlichkeit, hat sich der in den Philipsoszilloqraph PM 3252 eingebaute Multiplizierbaustein erwiesen.

 

 Geräteschrank

Abb.S zeigt die nach einigen Tests ermittelte relativ stör unempfindliche Leistungsmeßschaltung. Zur Verbindung der ein zelnen Bauteile wurden vor den Impedanzwandlern Kabel der Sorte RG 174/U, hinter den Trennverstärkern durchweg mit san abgeschlossene Kabel der Sorte RG 58 e/u verwendet. Die Meßgeräte werden über Trenntrafo erdfrei gespeist und sind über Kupfergeflechtbänder am Versuchsstand geerdet. Der gesamte HF-Kreis ist durch den Versuchskessel und durch einen Abschirm kasten aus 2mm dickem Kupferblech abgeschirmt. Die Meßgeräte
stehen in einem separat geerdeten Geräteschrank. Die Art der Erdung und die Verbindung der einzelnen Geräte wurde durch Versuche unter Berücksichtigung der Regeln der Abschirmtechnik [14, Kap. 30-32J , [15, Kap.SJ , [16, Kap.14-17J ermittelt.

 

Der HF-Generator stört auch den verwendeten Schreiber. Es wurden die Fabrikate Linseis, Rikadenki, Analog Devices (UMR) und Metrawatt getestet. Unbeeinflußt von HF-Störungen arbeitete nur der Servogorschreiber von Metrawatt.

 

Nach dem im Anschluß an Gl. (14) dargestellten Verfahren wurde in der Schaltung nach Abb.5 die Länge des Kabels zwischen OP Verstärker im U-Ast und dem X-Eingang der Oszillographen für verschiedene Lastwinkel ~ im HF-Kreis verändert. Die Spannungs dämpfung des von uns verwendeten Kabels RG 58 C/u beträgt bei 500 kHz 0.0025 Np/rn (etwa 0,25%/m). Die zusätzliche Amplitu denänderung durch die eingefügten Kabellängen ist noch ver
nachlässigbar. Die verschiedenen Lastwinkel ~ wurden realisiert durch Betrieb der leeren Spule, Betrieb der Spule mit einem zentrisch darin angeordneten Rohr aus rostfreiem Stahl von 8×1 mm und durch stark exzentrische Lage dieses Rohres in der Spule. Abb.6 zeigt die Ergebnisse. Die Messungen beschränken sich auf den Bereich um den Schnittpunkt der Kurvenschar. NCal tot ist die gesamte im Spulenkreis und in der Probe kalorimetrierte Leistung.

 

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